Umwelt

Klimawandel, Hunger der Dritten Welt und Naturzerstörung

Albert Einstein

Albert Einstein, (Foto: Doris Ulmann, 1931)

„Nichts wird die Gesundheit des Menschen und die Chancen auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“
[Albert Einstein]

Fleisch als Klimakiller

Gemäß dem neuen Bericht der Ernährungs- und Agrarorganisation der Vereinten Nationen (FAO) (Link zum Bericht) erzeugt der Nutztiersektor mehr Treibhausgase, gemessen in CO2-Equivalente – 18 Prozent – als das Transportwesen.

Ein Drittel der weltweit genutzten Ackerfläche wird mittlerweile für den Futteranbau genutzt. Die Gesamtfläche der Tierhaltung beträgt mittlerweile ca. 30% des Festlands. So trägt die Rodung von Wäldern doppelt zur Erderwärmung bei.

Was hat die Dritte Welt damit zu tun?

Fleisch ernährt wenige auf Kosten vieler, denn für die Produktion von Fleisch wird wertvolles Getreide, das die Menschen direkt ernähren könnte, an Tiere verfüttert; in Europa sind das etwa 60% des erzeugten Getreides.

Laut amtlichen Angaben des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten werden in Amerika über 90% des angebauten Getreides an Schlachttiere (Rinder, Schweine, Schafe, Hühner usw.) verfüttert. Oder anders ausgedrückt: An die Schlachttiere Amerikas wird jährlich mehr Getreide verfüttert, als die Bevölkerung von Indien und China zusammengenommen zur Ernährung braucht!

Von der Getreidemenge, mit der man 100 Schlachtkühe ernährt, könnte man 2.000 Menschen Nahrung bieten.

Alle Schlachttiere auf der ganzen Welt zusammengenommen verbrauchen eine Futtermenge, die dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht – das ist mehr als die gesamte Weltbevölkerung!

Zerstörung der Natur

Regenwald

Zerstörung des Regenwaldes und damit der Artenvielfalt. (Foto: © istockphoto, ranplett)

«Die Regenwälder Amazoniens und Südostasiens werden gerodet, um Platz für Rinderfarmen und für den Anbau der Futtermittel zu schaffen, auf welche die europäische Landwirtschaft dringend angewiesen ist. Da die tropischen Regenwälder hochempfindliche Ökosysteme sind, kann schon die Abholzung weniger Hektare eine Art, die gerade dort ihre ökologische Nische gefunden hat, vollständig ausrotten.» (Spektrum der Wissenschaft, Mai 2005, S. 100)

Für einen einzigen Hamburger müssen vier bis fünf Quadratmeter Regenwald in Weide- oder Ackerland umgewandelt werden, das binnen zwei bis drei Jahren zur Wüste wird!

Dieser Teufelskreis hört aber damit nicht auf. Die Liste der negativen Folgen der Profitwirtschaft und des Fleischkonsums umfasst noch viele weitere Punkte. Die gravierendsten sind:

  • Überdüngung
  • Zerstörung der Artenvielfalt und der Bodenqualität
  • Erosion und Humusverlust
  • Gewässerverschmutzung
  • Treibhausgase und Klimaerwärmung

Ein eindeutiges Fazit:

All diese Problempunkte fallen letztlich auf die Menschen zurück, und es stellt sich die Frage, wie es sich die Menschheit heute leisten kann, nicht vegetarisch zu leben. Denn mit dem Fleischessen ist eine Kette von Konsequenzen verbunden, die weitaus länger ist als die handelsübliche Grillwurst.

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Ausgewählte Textauszüge stammen mit freundlicher Genehmigung aus dem Buch
VEGETARISCH LEBEN – Die Vorteile einer fleischlosen Ernährung“ von Armin Risi / Ronald Zürrer
ISBN: 978-3-906347-77-6, Govinda-Verlag.
Weitere Informationen zu Umweltaspekten finden Sie hier.
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KommentareKommentare
  • XXX schrieb:
    Hallo Beatrix….spät, aber doch eine Antwort, Garden Gourmet Produkte gibt es beim...
    13. April ’12
  • Beatrix schrieb:
    Hallo, bin von den Garden Gourmet Produkten begeistert, aber leider hat bei uns in...
    1. März ’12
  • Daggimaus schrieb:
    Das ist ein einfaches und leckeres Rezept. mmmh einfach gut, habe es auch schon...
    9. Januar ’12